Verkehrsrecht

Unter der Überschrift Verkehrsrecht verbirgt sich eine umfangreiche Rechtsmaterie, die sich grob gliedern lässt in das Verkehrszivilrecht (auch Verkehrshaftungsrecht), das Verkehrsstraf- und Ordnungswidrigkeitenrecht, das verwaltungsrechtliche Führerscheinverfahren und das Recht der Kraftfahrtversicherung.

Die Komplexität von Sachverhalten wird in diesem Rechtsgebiet oftmals unterschätzt. Dabei hat die Fahrerlaubnis doch für viele Menschen existenzielle Bedeutung. Erkenntnisse aus Ermittlungsverfahren können ganz erhebliche Bedeutung für das verwaltungsbehördliche Verfahren bezüglich der Fahrerlaubnis haben. Das Behalten der Fahrerlaubnis oder die Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis hängt ab von Feststellungen zur Eignung des Fahrzeugführers. Diese Feststellungen gehen dann nicht selten zurück auf mitunter unbedachte Erklärungen des Fahrzeugführers an Ort und Stelle. Werden die Feststellungen anlässlich eines Verkehrsunfalls getroffen, so können sich auch haftungsrechtliche Konsequenzen für die Versicherung ergeben. Die Beurteilung eines Unfallschadens im Rahmen der Verkehrsunfallregulierung bei der Versicherung berücksichtigt regelmäßig die polizeilichen Feststellungen. Doch auch der Versicherungsschutz an sich kann davon betroffen sein, so dass sich der Verkehrsunfallverursacher einem Regress der Versicherung ausgesetzt sieht.

Rechtsanwälte Mike Steinhauf und Jan Pannenbecker übernehmen regelmäßig Mandate im Bereich der zivilrechtlichen Unfallregulierung. Auch und gerade wenn Sie den Verkehrsunfall nicht verursacht haben, sollten Sie die Unfallregulierung zu Ihrer Entlastung an uns abgeben. So werden Ihre Ansprüche umfassend (Reparaturschaden, merkantiler Minderwert, Mietwagen, Nutzungsausfall, Sachverständigenhonorar, Schmerzensgeld, Abschleppkosten, Kostenpauschale etc.) in der gebotenen Form angemeldet und die Korrespondenz professionell mit der Versicherung geführt. Die Rechtsanwaltskosten können bei eindeutiger Haftungslage ebenfalls als Schadensposition geltend gemacht werden mit der Folge, dass für Sie bei eindeutiger Schuld der Gegenseite die Rechtsanwaltsgebühren durch die Versicherung übernommen werden. Es gibt also keinen Grund, in einem solchen Fall auf die Einschaltung eines Rechtsanwalts zu verzichten. Dies umso mehr, als man häufig nicht erwarten kann, dass die gegnerische Versicherung freiwillig alle Schadenspositionen in voller Höhe anerkennt und reguliert. Die Versicherung wird natürlich versuchen, im Zweifelsfalle die für die Versicherung günstigere Beurteilung der Sach- und Rechtslage vorzunehmen. Der Laie wird dem mit der täglichen Praxis der Verkehrsunfallregulierung vertrauten Sachbearbeiter der Versicherung aber häufig nicht gewachsen sein. Es besteht deshalb das Risiko, dass nicht alle Ansprüche oder Ihre Ansprüche in voller Höhe geltend gemacht werden.

Ist es zu einem schweren Verkehrsunfall mit Personenschaden gekommen, dann sind Schmerzensgelder zu beziffern, was einem Laien kaum möglich sein dürfte. Ihm fehlen dafür die Erfahrung und ein Zugang zu Schmerzensgeldurteilen. Rechtsanwälte Mike Steinhauf und Jan Pannenbecker können dies für Sie übernehmen. Sie recherchieren in Schmerzensgeldtabellen und suchen zu Ihren Verletzungen vergleichbare Urteile, um ein angemessenes Schmerzensgeld zu beziffern. Dabei wird stets Ihre persönliche Situation und Ihr spezieller Fall berücksichtigt. Verlassen Sie sich in diesem Bereich nicht auf die gegnerische Versicherung, denn die Spielräume in diesem Bereich sind enorm und es wird niemanden überraschen, wenn die Versicherung eher niedrige Beträge ansetzt.

Bei Verkehrsunfällen mit schwersten Folgen (Lähmung oder Tod) wird es den Angehörigen ohne professionelle Hilfe schon gar nicht mehr möglich sein, die Ansprüche des Betroffenen oder seiner Hinterbliebenen im gebotenen Umfang durchzusetzen. Die Berechnung eines Haushaltsführungsschadens ist durchaus nicht einfach und muss sorgfältig erfolgen, wenn der Schadensersatzanspruch durchgesetzt werden soll. Rechtsanwälte Mike Steinhauf und Jan Pannenbecker übernehmen dies für Sie. Dabei kann der Haushaltsführungsschaden sogar deutlich höher sein als ein etwaiges Schmerzensgeld.

Auch Personen, die gewöhnlich nichts mit der Polizei zu tun haben, können im Straßenverkehr in eine solche Situation geraten. Man kennt sie schließlich, die Fälle von Prominenten, die als völlig unverdächtig galten, Alkohol und Straßenverkehr nicht trennen zu können. Nun braucht es aber nicht gleich eine Trunkenheit im Verkehr (§ 316 StGB), damit man Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren wird. Auch die Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB) ist ein Tatbestand, der schnell einmal (vor allem fahrlässig) begangen worden sein kann. Ebenfalls zu den klassischen Straftatbeständen im Bereich des Verkehrsrechts gehört der Tatbestand des Unerlaubten Entfernens vom Unfallort (§ 142 StGB). Geradezu jeder Verkehrsteilnehmer weiß, das Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort strafbar ist. Dennoch ist es ein Tatbestand, der Gegenstand zahlreicher Ermittlungsverfahren ist. Im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen, in denen Personen zu Schaden kommen, kann es natürlich auch schnell zum Vorwurf einer fahrlässigen Körperverletzung (§ 229 StGB) oder (im schlimmsten Fall) der fahrlässigen Tötung (§ 222 StGB) kommen. In all diesem Fällen ist der Rat eines Strafverteidigers gefragt. Rechtsanwalt David Decka ist Fachanwalt für Strafrecht und dementsprechend der ideale Beistand in solchen Fällen. Außerdem ist er zugleich auch Fachanwalt für Verkehrsrecht und damit auf diese Fälle besonders spezialisiert. Der Vorteil für den Mandanten, der um seinen Führerschein fürchtet, ist leicht erkennbar.

Dies gilt natürlich auch für den Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten. Schon nahezu jeder, der am Straßenverkehr teilnimmt, hat in seinem Leben schon einmal einen Bußgeldbescheid wegen einer Geschwindigkeitsübertretung erhalten. Ist die Geschwindigkeitsübertretung allerdings von bestimmtem Ausmaß, so kann es durchaus nach dem Bußgeldkatalog auch zu einem Fahrverbot kommen. Dieses Fahrverbot ist dann in dem Bußgeldbescheid angegeben. Für einige Personen kann das Fahrverbot aber unter Umständen so schwerwiegende Folgen haben, dass die Verhängung des Fahrverbotes unangemessen ist. Wenn Sie Tatsachen für eine solche Unangemessenheit vorbringen wollen, dann Bedarf es regelmäßig professioneller Unterstützung, die Ihnen Rechtsanwalt Jan Pannenbecker natürlich gern gewährt. Doch auch in anderen Fällen von Verkehrsordnungswidrigkeiten ist er Ihr Ansprechpartner. Er nimmt für Sie Akteneinsicht, prüft für Sie die Sach- und Rechtslage und berät Sie anschließend unter anderem über Rechtsbehelfe und Erfolgsaussichten.

Rechtsanwälte Mike Steinhauf und Jan Pannenbecker beraten und vertreten Sie auch bei Problemen mit der Fahrerlaubnis. Sie sind sich darüber im Klaren, dass die Fahrerlaubnis (bzw. der Führerschein) in vielen Fällen für die Mandanten von erheblicher Bedeutung ist. Dies betrifft nicht nur Handelsvertreter und Berufskraftfahrer, die sich durch einen drohenden Entzug der Fahrerlaubnis in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sehen. Für viele ist bereits die Unannehmlichkeit, das Auto nicht mehr benutzen zu können und deshalb auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein, Grund genug, sich in anwaltliche Beratung zu begeben.

Bei Streitigkeiten mit der Kraftfahrtversicherung, beispielsweise bei einem Regress der Kfz-Haftpflichtversicherung, kann ebenfalls der Rat der Rechtsanwälte Mike Steinhauf und Jan Pannenbecker gefragt sein.

Für weitere Fragen zum Verkehrsrecht stehen Ihnen die Rechtsanwälte Mike Steinhauf, Jan Pannenbecker und David Decka jederzeit gerne – auch telefonisch – zur Verfügung.